Neuwalde

Neuwalde war eine Gemeinde im neumärkischen Landkreis Oststernberg.

Zu Neuwalde gehörten die Vorwerke Stubbenhagen und Wasserbusch, sowie die Kolonie Beatenwalde. Kirchlich war Neuwalde eingepfarrt zu Költschen.

Standesamt Neuwalde
Standesamt Neuwalde (1925)

1905 war Neuwalde das zuständige Standesamt für die Orte Dammbusch, Költschen und Neuwalde.

Heute heißt die Gemeinde Brzozowa und liegt im polnischen Landkreis Sulęciński. N. liegt ca. 44 Kilometer östlich von Küstrin und ca. 25 Kilometer südwestlich von Landsberg an der Warthe entfernt.



Geschichte

N. war kein typisches Kolonistendorf. N. wurde wahrscheinlich bereits im 15. Jahrhundert angelgt. In den Lehensakten von Neuwalde wird N. bereits 1587 als Gut genannt. Zwischen 1589 und 1601 werden die dort befindlichen 4 Hufen als schoßbar, bzw. als Ritterhufen bezeichnet.
Ursprünglich der Familie v. Waldow gehörig, ging N. 1782 an die Familie v. der Osten, 1804 an v. Rüchelschen und 1830 in Koskyschem Besitz über.

Einwohner

Einwohner von Neuwalde

In Neuwalde lebten hauptsächlich Personen mit evanglischer Konfession. Nur sehr wenig katholisch getaufte Personen waren auch im Ort vertreten.

Im Gutsbezirk Neuwalde lebten 1910 103 und 1925 97 Personen.

Quelle:
Bratring, Friedrich Wilhelm August: Statistisch-topographische Beschreibung der gesammten Mark Brandenburg, Bd. 3 (1968, S. 283)
Gemeindelexikon für das Königreich Preußen: auf Grund der Materialien der Volkszählung vom 1. Dezember 1885 und anderer amtlicher Quellen
Gemeindelexikon für das Königreich Preußen: auf Grund der Materialien der Volkszählung vom 2. Dezember 1895 und anderer amtlicher Quellen
Gemeindelexikon für das Königreich Preußen: auf Grund der Materialien der Volkszählung vom 1. Dezember 1905 und anderer amtlicher Quellen
Heimatkalender Oststernberg (1927, S. 33)
Kubach, Hans Erich: Die Kunstdenkmäler des Kreises Oststernberg (1984. S. 90-94)
Topographisch-statistische Uebersicht des Regierungsbezirks Frankfurt a. d. O. (Frankfurt a. d. O., 1844)